Zugangsmöglichkeiten für Katzen im Eigenheim

Bruder und Schwester

Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig einfach mal nur in den eigenen vier Wänden zu leben. Haustiere können einem das Leben in den eigenen Wänden meist doch deutlich versüßen und abwechslungsreicher gestalten. Da die Haustiere sich aber nicht immer an alle Regeln halten, wie das Anknabbern giftiger Pflanzen, Ablecken des atmenden Käses auf der Küchenarbeitsplatte, das Verteilen von Haaren in frisch gewaschener Wäsche oder noch unendlich viel mehr, kommt man nicht darum herum eine Zugangbeschränkung für die widerspenstigen Familienmitglieder einzuführen.

Ein wichtiger Teil unseres Lebens sind unsere beiden Katzen Klee und Finn, welche uns seit 2 Jahre begleiten. Die Beiden sind ca. 10 Jahre alt und in ihrem Verhalten grundverschieden. 
Klee unsere kleine Prinsessin aka 7-Köpfige-Raupe


Finn unser verspielter Schmusekater


Als die Beiden bei uns eingezogen sind, hat sich natürlich viel verändert. Es stellte sich die Frage, wie machen wir unser Haus Katzensicher und müssen wir das überhaupt?
Da unsere Beiden 10 Jahre alt sind, sind sie aus dem Gröbsten raus und kommen eigentlich weniger auf dumme Ideen. Da aber zumindest an Finn eine kleine Kuh verloren gegangen ist und er sehr gerne Katzegras frisst, was wiederum zu gelegentlichem Kotzen in beliebigen Räume führt, wollten wir den Zugang zu einzelnen Zimmern beschränken.



Gut für Staub und Katzenhaare. Schlecht für Katzenkotze. Saugroboter iRobot 960



Katzenklappen, die Lösung für so einige Probleme

Eine der ersten Invenstitionen war somit der Kauf von Katzenklappen. Da wir Zimmer in die die Beiden nicht alleine sollen grundsätzlich abschließen (Finn kann nämlich Türen öffnen) wollten wir ein versehentliches Einsperren der Tiere  und eventuelle andere Malheure verhindern. So schnell kann man nämlich manchmal gar nicht reagieren, wie sie an einem vorbeihuschen und sich irgendwo verkriechen. Dann will man sie natürlich nicht auf Zwang aus dem Raum tragen, um sie nicht zu ärgern. 

Somit bieten sich also Katzenklappen an, da man diese ja auch bei Bedarf freigeben oder auf Einweg-Betrieb umstellen kann. Letzteres ist besonders praktisch, da spätestens wenn der Magen der Beiden grummelt ein Raum verlassen wird, der danach dann nicht mehr betreten werden kann, sofern die Katzenklappe richtig eingestellt ist.

Wir haben uns hier für ein Modell bei Amazon entschieden, welches bei uns im Haus derzeit gute Dienste leistet.


Katzenklappe - Rosewood 11029 Cat Mate


Größenvergleich der Katzenklappe. Wir empfehlen auch für Katzen die größere zu nehmen (Link Amazon)



Auf der Verpackung steht "große Klappe", ich weiß natürlich nicht wie die kleine Version davon ist. Für unsere Stubentiger (ca. 5 KG) ist diese Größe genau richtig.





Einbau & Lernphase

Der Einbau gestaltete sich auf Grund der Tatsache, dass wir keine massiven Holztüren im Haus haben, relativ simpel. Fix mit der beigelegten Schablone die Form auf der Tür anzeichnen, Vier Löscher in den Ecken bohren und dann mit der Stichsäge aussägen. Anschließend die Zwei Einzelteile der Klappe in das entstandene Loch setzen und mit Vier Schrauben festziehen. Fertig!

Das war der leichte Teil, aber wie macht man den Kleinen nun klar wozu das Ding gut ist?
Ganz einfach! Man bewaffnet sich mit Leckereien und lotzt sie damit immer wieder von einer Seite der Klappe hindurch zur anderen Seite. Dabei ist es hilfreich die Klappe anzuheben, um ihnen den Mechanismus näher zu bringen.

Finn war am Anfang wenig begeistern und hat uns oft gezeigt was er von den Klappen hielt. Er öffnete trotzdem weiter die komplette Tür mit der Klinke, warf einen kurzen Blick in den Raum und ging dann wieder durch den entstandenen Türspalt hinaus. Mittlerweile hat er aber verstanden, dass die Klappe die leichtere Variante ist einen Raum zu betreten.

Wie bereits Oben erwähnt kann man die Türen variabel für den Durchgang freigeben. Entweder komplett in beide Richtungen oder nur in eine bestimmt Richtung. Dies ist über die kleinen farbigen Hebel an der Unterseite der Tür regelbar.


Hier hat Finn gerade Pech und darf nicht rein. Er kann das Geschehen im Raum aber dennoch verfolgen.

Fazit

Abschließend möchte ich sagen, ich würde die Klappen immer wieder kaufen, da sie uns und den Kleinen das Leben deutlich erleichtern. Sie müssen nur, ähnlich wie Fenster, öfter mal geputzt werden (Siehe Bild oben).
Witzig war festzustellen, das jede Katze eine andere Methode nutzt, um die Klappen zu öffnen. Klee läuft zum Beispiel immer mit dem Kopf (Nase voran) dagegen und Finn drückt sie mit den Pfötchen auf. Auch scheinen die Katzen relativ schnell zu erkennen ob die Klappen verriegelt sind oder nicht. Dann postieren sie sich davor und schauen interessiert in den Raum.

Die hier vorgestellten Versionen funktionieren natürlich nur bei Holztüren. Aber auch bei Glastüren ist es durch einen versierten Fachhandwerker problemlos möglich eine Katzenklappe einzubauen.