Wie geht es mit Innogy Smarthome weiter

Kaum noch Updates, Fehler und keine Ankündigungen


Gegen Ende 2018 und Anfang 2019 hat Innogy noch einiges vorgehabt mit dem Innogy Smarthome System. Komponenten von Homematic IP sollten eingebunden werden, bekannte Fehler ausgemerzt werden, smarte Wallboxen integriert und diverse Verbesserungen eingepflegt werden. Was ist Anfang 2020 davon geblieben.

Seit Monaten ist eigentlich nichts offizielles zu dem System mehr zu hören. Jedes Update behebt zwar den ein oder anderen Fehler, versorgt die verbliebene treue Kundschaft jedoch immer wieder mit neuen Fehlern. Die geplante Integration von Homematic IP Geräten ist von Sommer 2019 auf keine Ahnung wann verschoben worden. Im offiziellem Innogy Forum wird hingegen zwar immer wieder erwähnt, dass diese noch kommt, allerdings wird hier auch explizit erwähnt, dass nicht alle Homematic IP Geräte verfügbar sein werden, sondern nur ausgewählte Produkte.

Was bleibt denn jetzt noch übrig als Argument um Neueinsteiger vom Innogy System zu überzeugen? In meinen Augen nicht viel mehr als eine ungewisse Zukunft. Persönlich blicke ich schon gar nicht mehr durch die Struktur zu welcher das Innogy Smarthome System gehört durch. Ab und an bekommt man eine Mail das jetzt alles von Livisi übernommen wurde und auf der anderen Seite bleiben einige Sachen bei Innogy. Es besteht eine Kompatibilität zu Medion da hier unter anderem die Bridge direkt in der Zentrale verbaut ist, aber alles läuft irgendwie mit Einschränkungen.

Weniger Abbrüche und stabile Erreichbarkeit

Was ich erwähnen muss ist, dass die extrem nervigen Verbindungsabbrüche des Innogy Systems der Vergangenheit angehören. In meinem Fall ist das System immer erreichbar, ob von extern aus dem Mobilfunknetz oder intern im LAN.

Szenarien funktionieren einfach nicht mehr

Nachdem ich in der Innogy Community schon einiges darüber lesen konnte, haben ich nach dem letzten Update auch mal die Erfahrung machen dürfen, dass einige Szenarien aus welchen Gründen auch immer meinten nicht mehr zu funktionieren. So hat sich die komplette Rollladensteuerung im Obergeschoss dazu entschieden sich zwar noch pünktlich um 0830 zu öffnen, aber ein Schließen der Rollladen am Abend scheint nicht mehr in Ihrem Interesse zu liegen.

Im Moment kein Grund mehr bei Innogy einzusteigen

Mit dem klassischen RWE Smarthome war RWE einer der Pioniere die ein ganzheitliches Smarthome System angeboten haben. Das RWE Smarthome System war eines der ersten Systeme welches dazu in der Lage war eine Fußbodenheizungssteuerung zu realisieren. Sicherlich war es auch damals alles andere als Perfekt. Die Steuerung konnte nur unter Windows im Browser programmiert werden und über die archaische Smartphone App konnte das System lediglich überwacht und gesteuert, aber nicht programmiert werden.

Dennoch lief es stabil und vor allem auch Offline. Da mich der Cloud Gedanke eigentlich nie gestört hat, habe ich den Wechsel zu Innogy begrüßt und auch mit einem großen Aufschwung des Systems gerechnet.

Insgesamt wurde ich jetzt voll und ganz enttäuscht. Es gab einige Verbesserung und einige neuere Geräte. Im Vergleich zu anderen Systemen fand gefühlt jedoch keine Verbesserung statt. Meine Empfehlung ist es daher auch bei der Auswahl eines Smarthome Systemes andere Systeme wenigstens in Betracht zu ziehen. 

Auch wenn es das Perfekte System derzeit sicherlich nicht gibt, da viele Hersteller lieber auf Abschottung denn auf einheitliche Standards setzen.

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